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Bevor die Hessen ihre Grüne Soße in den Neunzigern zum Frankfurter Kultgericht erhoben, gab es sie traditionell das erste Mal im Jahr am Gründonnerstag.

Weil ja noch Fastenzeit ist, gibt es im christlichen Brauch vor Ostersonntag kein Fleisch auf den Teller.

Um Ostern herum erwacht die Natur nach dem Winter wieder zum Leben. Die frischen Kräuter waren das erste vitaminreiche Gericht im Jahr.

Und, dass zu Ostern viele Speisen mit Eiern serviert werden, hat auch einen saisonalen Grund: Die Hühner legen um diese Jahreszeit besonders viele Eier.

Verfügbar ab Gründonnerstag

ab 12 Uhr zum Abholen

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SommerGarten Öffnungszeiten

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440g Glas

7,50 € zzgl. 0,50€ Pfand

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Die Geschichte der Grünen Soße

Soßen aus Kräutern sind schon seit 2000 Jahren bekannt. Die Römer brachten Rezepte aus dem Orient mit und in England fand man Beschreibungen zu greensauces aus dem 12. Jahrhundert . Und wie kam die Grüne Soße nun nach Frankfurt ? Ob´s die italienische Familie Bolongaro war, die Hugenotten oder Goethe, darüber diskutieren die Hessen gerne immer wieder.


In Deutschland ganz sind kalte Soßen mit Kräutern und Eiern hauptsächlich im Frühjahr zur Osterzeit Tradition. Es war für die Menschen früher das erste frische Grün nach dem Winter. In Hessen, ganz besonders im Frankfurter Raum, hat sich die Grüne Soße zum Kultgericht entwickelt. Es gibt kaum ein Restaurant mit regionaler Küche , das sie nicht anbietet. Dem entsprechend viele Rezeptvarianten sind entstanden. Bei uns in KreilingsSommergarten wird sie nach dem Rezept der Kreilings Marie, der Gründerin vom Kreilingshöfchen, mit frischen Kräutern aus Nieder-Erlenbach zubereitet. In Frankfurt- Oberrad wurde der Frankfurter Grüne Soße ein Denkmal errichtet und am Rossmarkt wird Sie sogar mit einem Festival gefeiert. Hier treten jedes Jahr im Mai 49 Frankfurter Gastronomen zum Wettkampf um die beste Grüne Soße an.


Auf Initiative eines Frankfurter Gärtners bekam die Frankfurter Grüne Soße von der EU-Kommission das Siegel„geografisch geschützte Angabe (g.g.A.)“ verliehen. Die Grie Soß mit dem Siegel enthält die folgenden sieben Kräuter: Boretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Und die müssen in Frankfurt am Main oder nahe der Stadtgrenze angebaut werden.


Auf gar keinen Fall kommt dem Frankfurter Dill in die Soße, Der kommt erst jenseits des Dilläquators (Höhe Gießen) in die Nordhessische Variante der Grünen Soße. Und die ist nicht weniger lecker, aber halt anders.

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